Kontakt

AH Obdachlosenhaus
Otto-Gartz-Straße 22a
14776 Brandenburg a.d.H.

Telefon:
(03381) 61 93 40
Fax:
(03381) 28 71 56
E-Mail:
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Anfahrt

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Das Obdachlosenhaus befindet sich in der Nähe der Bahnhofsvorstadt von Brandenburg, etwas abseits gelegen zwischen Wohnviertel und Freiflächen bzw. Schrebergärten. Das Haus eine Kapazität für bis zu 36 Bewohner. Im Projekt sind 2 Sozialarbeiter, 2 Betreuer und 3 Hausdienste beschäftigt. Das Haus ist rund um die Uhr besetzt.

Zur Zielgruppe gehören Frauen und Männer, die durch langjährigen Konsum von Suchtmitteln Schwierigkeiten bei einer selbständigen abstinenten Lebensgestaltung haben. Sowie Betroffene aus stationären Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe, die als Nachsorge bzw. als Übergangsmaßnahme noch Unterstützung benötigen oder – um abstinent leben zu können – einer vorübergehenden Änderung des Lebensumfeldes und der Betreuung bedürfen. Für ca. 10 Personen stehen 3 Außen-Wohnungen in Hohenstücken zur Verfügung.

Problembereiche

  • Wohnungslosigkeit
  • (Langzeit-) Arbeitslosigkeit
  • Ver- bzw. Überschuldung
  • Suchtmittelabhängigkeit bzw. –missbrauch und deren Folgeerscheinungen
  • Schlechter gesundheitlicher Zustand
  • Mangel an familiären und sozialen Kontakten
  • Mangelnde Schul- und Berufsausbildung
  • Kein bzw. geringes Einkommen
  • Mangel an Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung

Ziele des Projektes sind, eine weitere soziale Verelendung inklusive Verschlechterung der gesundheitlichen Verfassung zu verhindern, die Lebenssituation zu stabilisieren sowie eine (Wieder-) Anbindung an das Hilfesystem zu erreichen. Die Betroffenen sollen in die Lage versetzt werden, ihre soziale Isolation zu überwinden.

Neben der Unterbringung und Versorgung erfolgt die Rückführung Wohnungsloser in Wohnung, Arbeit und die Befähigung zur Aufnahme sozialer Beziehungen.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, für die Betroffenen einen erfahrbaren Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten und ihren Wohn-, Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten, bzw. zwischen ihren Rechten und Pflichten in der Einrichtung herzustellen. Die Betroffenen sollen aus ihrer Lethargie geweckt und aktiviert werden, Hilfe zur Selbsthilfe in Anspruch zu nehmen.

Gefördert werden sollen Eigenschaften, die auch bei weiterführenden Wohnformen nötig sind, wie Regelmäßigkeit, Verantwortlichkeit, Hygiene, minimale soziale Kontakte (auch außerhalb der Einrichtung).

Ein weiteres Ziel der Arbeit ist, die Bewohner zu einem maßvolleren Umgang mit Alkohol bzw. zur Abstinenz zu bewegen und beim Aufbau eigenständiger Wohn- und Lebensverhältnisse zu begleiten. Nachsorgend wird eine dauerhafte Einkommens- und Wohnungssicherung sowie Integration in das Wohnumfeld angestrebt. Weitergehende Hilfen zur Selbständigkeit werden erarbeitet und angeboten.

Inhalte und Angebote

  • Stabilisierung der Lebenssituation
  • Auseinandersetzungen mit übermäßigem Alkoholkonsum
  • Förderung von Selbstreflexion, Problembewusstsein und Konfliktfähigkeit
  • Aufbau befriedigender suchtmittelfreier sozialer Kontakte
  • Klärung der Beziehungen zur Familie
  • Förderung lebenspraktischer Fertigkeiten (gesunde Ernährung, Umgang mit Geld, Haushaltsführung, Förderung von Gesundheits- bzw. Risikobewusstsein und Körperhygiene)
  • Schaffen der notwendigen Voraussetzungen für ein eigenständiges Wohnen
  • Tagesstrukturierung und Arbeitsanleitung
  • Beratung und Unterstützung hinsichtlich einer Erwerbsarbeit
  • Freizeitgestaltung
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